Briefmarathon 2018

Wir schreiben für die Freiheit!
5.12.2018 – Schon seit vielen Jahren fordert Amnesty International jeden Dezember weltweit dazu auf, sich im Rahmen eines Briefmarathons für Gerechtigkeit und Menschen in Not einzusetzen. In diesem Jahr schrieben wir mit.
Mehrere Wochen befasste sich die Ethikgruppe der 10ten Klassen mit den Menschenrechten, Menschenrechtsverletzungen und Menschenrechtsorganisationen. Dazu gehörte auch ein Besuch von Barbara Missalek im November, die in der Klasse von ihrer langjährigen Arbeit für Amnesty International berichtete. Der Briefmarathon von Amnesty International bot nun eine Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und sich für Gerechtigkeit und Menschen in Gefahr einzusetzen. Was sollen so ein paar Briefe schon verändern? Nun, die 5,5 Millionen Briefe, die während der weltweiten Aktion im Jahr 2017 geschrieben wurden, haben nachweisbare Erfolge erzielt. Auch, weil sich alle Teilnehmenden während des Marathons auf wenige Fälle konzentrieren.
Im Briefmarathon 2018 handelt es sich dabei um vier Menschenrechtsverteidigerinnen aus Venezuela, dem Iran, der Ukraine und Südafrika. Alle vier gerieten durch ihre Aktivitäten als Menschenrechtsverteidigerinnen in extreme Notlagen. Die Briefe richten sich an Regierungen und Behörden und fordern ein Handeln gegen die Ungerechtigkeiten, die diesen Frauen widerfahren.
Dabei galt es zunächst, möglichst viel über diese Personen zu herauszufinden. In Kleingruppen erarbeiteten die Schülerinnen Plakate und Kurzvorträge, um die anderen über ihren Fall zu informieren.
In einem Galeriegang stellten sich die Schülerinnen und Schüler ihre Menschenrechtsverteidigerinnen gegenseitig vor, berichteten über deren Notsituationen und stellten klar, was genau mit den Briefen erreicht werden soll.
Gut informiert ging es dann an die eigentliche Arbeit: das Schreiben der Briefe. Amnesty International liefert dafür konkrete Vorlagen, denen nicht nur die Adressen, sondern auch ganz konkrete Formulierungen der Forderungen zu entnehmen sind.
So entstanden am Ende einige Briefe, die nun gesammelt an Amnesty International geschickt und von dort in geballter Ladung weitergeleitet werden. Unsere Briefe sind dabei – und jeder Brief zählt!

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