BB-GMS im Triathlonfieber

Am Mittwoch 3.07.3019 haben sich 33 Schülerinnen und Schüler der GMS Barbara-Böhm durch Wasser, Wald und Wiese gekämpft. Auf dem Programm standen 200m Schwimmen im Flappbach, 4,8km Radfahren auf einer ansteigenden Schotterpiste und ein abschließender 1000m-Lauf. Ausgerüstet mit Neonbademützen, flottem Schuhwerk und Mountainbikes ließen sie ihre Muskeln spielen und kämpften sich durch diese, für sie neue und herausfordernde Sportart. Die meisten Jungen, vom Ehrgeiz gepackt, waren voller Energie am Wettkampf dabei. Wer wird wohl der Erste im Ziel sein und wer wird mir diesen Platz streitig machen? Der Jagdstart im Wasser war für alle ein energieraubender Einstieg und die Sportler merkten schnell, dass sie sich ihre Kraft einteilen müssen. Der DLRG Ravensburg sorgte mit fünf Rettungsschwimmern für Sicherheit im Wasser. Die Mädchen überraschten mit ihrer Ausdauer und starken Leistungen nicht nur sich selbst, sondern auch die Jungen. Mit einer beeindruckenden Zeit von 25:54 Min. gewann Mia Rädlein aus der Klassenstufe 9, gefolgt von Emma Wetzel mit 27:01 Min und Valentina Benz mit 29:19 Min.

Aus der Klassenstufe 8 gewann Viviane Engelhard mit 41:25 Min vor Zoe Schmutz mit 42:18 Min (Platz 3?)

Bei den Jungen war der Kampf um den ersten Platz knapp. In der Klasse8 gewann Erzan Abdija mit 28:35 Min. vor Julian Dvorani mit 29,17 Min und Jonah Emsberger mit 30:09. Bei den Jungen der Klasse 9 gewann Nick Weimar mit sehr guten 22:21 Min vor Leon Fuchs mit 26:32 und Sascha Bechthold mit 27:25.

Anne Franks Lebensgeschichte bewegt Gemeinschaftsschüler

Vom 6. bis 28. Februar 2019 war im Ravensburg Medienhaus die Wanderausstellung „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ zu sehen. Das Konzept mit Beteiligung von Jugendlichen als sogenannte Peer-Guides fand auch bei Schülerinnen und Schülern der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule Anklang. Die Neuntklässler Tabea, Valentina, Max und Nick bereiteten sich intensiv auf diese Aufgabe vor und führten überzeugend Gruppen durch die ansprechende und bewegende Ausstellung. Die Achtklässler Julian und Jonah beschreiben ihre Eindrücke so:

„Unsere Klasse hat sich die Ausstellung zum Thema Anne Frank angeschaut. Die Führung haben zwei Schüler der Klasse 9 von der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule übernommen. In dieser Ausstellung ging es um Anne Frank, die während der Zeit des zweiten Weltkriegs aufgewachsen ist. Es wurde beschrieben, wie sie gelebt hat und was sie zu dieser Zeit als Jüdin durfte oder nicht durfte.

Ebenfalls wurde gezeigt, wo Anne gewohnt hat und wie die Umstände dort waren. Denn Anne hat mit ihrer Familie in nur einem Raum gewohnt. Um nicht entdeckt zu werden, mussten die Franks den Eingang zu ihrem Versteck als Bücherschrank tarnen. Alles in allem war die Führung interessant und auf die Besucher bezogen. Man konnte viel über das Leben in dieser schrecklichen Zeit lernen. Die Schüler, die uns die Ausstellung gezeigt haben, waren gut informiert und konnten ihr Wissen gut weitergeben. Uns hat die Ausstellung sehr gefallen und wir konnten viel zu dem Thema lernen.“

Herzlichen Dank an die Veranstalter wie auch an die engagierten Jugendlichen. Sie haben einen großen Beitrag zur Förderung der Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und der Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie geleistet.

Die Peer-Guides Nick, Valentina, Tabea und Max

Rhythmikgruppe 6 der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule im Hoftheater Baienfurt

Die Kinderstiftung Ravensburg veranstaltete im Rahmen des Projektes “Herzenssache” ein Abschlusskonzert im Hoftheater Baienfurt.
Auch die Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule erhält hieraus eine großzügige Unterstützung für ihre Rhythmusgruppen. Die Schülerinnen und Schüler glänzten vor zahlreichen Zuschauern mit einem mit Djemben vorgetragenen Musikbeitrag. Auf der Bühne wurde die Gruppe  von dem Schüler Raphael souverän angeleitet.
Die Barbara- Böhm Gemeinschaftsschule war außerdem vertreten durch den ehemaligen Schüler Dominik, der durch das Bläserklassenprojekt der Eingangsstufe zum Posaunenspiel kam. Sein Soloauftritt sorgte ebenfalls für tosenden Applaus. Im Interview mit ihm wurde klar: Musikalische Bildung ist Menschenbildung. Für die großzügige finanzielle Unterstützung der Kinderstiftung Ravensburg herzlichen Dank!

Kreisentscheid Vorlesewettbewerb

„Ich habe zwar nicht gewonnen, aber ich bin trotzdem glücklich“

Unsere Schulsiegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs war am 06.02.19 beim Kreisentscheid im Kornsaal der Stadtbücherei dabei. Insgesamt zehn der besten Vorleser verschiedener Schulen aus Ravensburg und Umgebung sind dort gegeneinander angetreten. Wir haben einmal nachgefragt, wie die Erfahrung für unsere Schülerin war.

Valeria, was war das für ein Gefühl, als du nach dem Wettkampf in der Schule als Siegerin gekürt wurdest und somit wusstest, du bist weiter?

Valeria: Es war ein sehr cooles Gefühl. Ich habe mich stolz gefühlt und ich hatte danach auch echt Lust, am nächsten Wettbewerb teilzunehmen.

Wie hast du dich denn auf den Kreisentscheid vorbereitet?

Valeria: Ich habe einfach megaviel gelesen und geübt. Und ich hatte mir auch ein paar Notizen gemacht.

Und was war das Aufregendste an der Veranstaltung im Kornsaal?

Valeria: Am aufregendsten war es, den anderen zuzuhören. Die waren einfach extrem gut, das hat mich schon etwas eingeschüchtert. Und dann die Siegerehrung natürlich!

Wie hast du dich danach gefühlt?

Valeria: Ich habe zwar nicht gewonnen, aber ich war trotzdem glücklich. Die Siegerin war wirklich megagut. Und ich war einfach stolz, dabei gewesen zu sein.

Den Vorlesewettbewerb gibt es ja schon seit 60 Jahren und wird auch nächstes Jahr wieder stattfinden. Welchen Tipp hast du denn für alle Schüler, die nächstes Jahr antreten wollen?

Valeria: Viel lesen. Und Mut haben!

Die vier Saxofonisten des Xenon Quartetts begeistern Gemeinschaftsschüler

Am 21. Januar erhielten die Fünftklässler der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule hohen Besuch: Das Xenon Quartett, das am Abend zuvor im Klostersaal in Weißenau ein Konzert gegeben hatte, spielte noch einmal für sie im Musiksaal. Neue unbekannte und vertraute eingängige Klänge aus unterschiedlichen Musikepochen ließen die Schülerinnen und Schüler staunen. Besonders spannend war die Klangillustration zur Geschichte vom Zauberer, der seinen Besen verliert und wiederfindet. Zwischendurch durften die Schüler Fragen stellen und erhielten auf alle eine lehrreiche Antwort.„Warum bewegt ihr euch beim Spielen mit dem ganzen Körper?“, wollte Enes wissen. Benjamin Reichel erklärte, dass sich die Musiker bei Fehlen eines Dirigenten durch die Bewegung aufeinander abstimmen können. Prompt durften Einzelne aus dem Publikum das Quartett dirigieren.Frida äußerte ihre Bewunderung darüber, dass die Musiker viele Stücke auswendig spielen können. Warum sie so schnell spielen können, wollte dann noch Niki wissen. Die Antwort auf diese Frage war einfach und einleuchtend: „Viel üben!“

Für die Schüler der Bläserklasse 5, und darunter ganz besonders für die Saxofonisten, sind die jungen, begabten Musiker nun ein gutes Vorbild für die eigene musikalische Zukunft!

Vorlesewettbewerb 2018

Die Vorlesekönigin der Barbara-Böhm-Schule ist gefunden!
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb haben die besten Vorleser der 6. Klassen ihr Können gegeneinander gemessen – und Valeria V. hat gewonnen. Für sie heißt es nun: auf zum Regionalentscheid! Seit 60 Jahren gibt es ihn schon – den größten und traditionsreichsten Vorlesewettbewerb Deutschlands. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen nehmen daran teil und lesen fleißig um die Wette. Auch im 60. Jahr haben die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingsbücher hervorgeholt, fleißig geübt und sich gegenseitig um die Wette vorgelesen. Wer hatte die klarste Stimme, bei wem saßen die Betonungen am besten, wem hörte man am liebsten zu? Alles wichtige Faktoren zur Qualifizierung für die Regionalentscheide im kommenden Februar, bei dem unsere Siegerin gegen die besten Leser Ravensburgs antreten wird. Die erste Hürde war zunächst die eigene Klasse. Jeder durfte aus seinem Lieblingsbuch vorlesen. Alle Sechstklässler machten mit und die Mitschüler selbst waren es, die am Ende die zwei besten Leser bestimmt haben. Für die galt es dann, sich gegen die besten Zwei der Parallelklasse zu beweisen.

Zu diesem Zweck kamen die vier Klassensieger am 10.12.18 in einem offiziellen Wettkampf zusammen. Die hochkarätige Jury bestand aus unserer Schulleiterin Frau Glosser, unserem Schulsozialarbeiter Herrn Launer und dem Schülersprecher Daniel Schäffer. Die mussten anhand der vorgegebenen Kriterien entscheiden, wer unsere Schule beim nächsten Wettkampf vertreten darf. Einfach war die Entscheidung auf keinen Fall, denn alle Leser haben an diesem Tag Großartiges geleistet und wir gratulieren allen Klassensiegern zu ihrem Mut und Erfolg.

Gewonnen hat am Ende dann aber unsere Valeria. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die nächste Runde!

Briefmarathon 2018

Wir schreiben für die Freiheit!
5.12.2018 – Schon seit vielen Jahren fordert Amnesty International jeden Dezember weltweit dazu auf, sich im Rahmen eines Briefmarathons für Gerechtigkeit und Menschen in Not einzusetzen. In diesem Jahr schrieben wir mit.
Mehrere Wochen befasste sich die Ethikgruppe der 10ten Klassen mit den Menschenrechten, Menschenrechtsverletzungen und Menschenrechtsorganisationen. Dazu gehörte auch ein Besuch von Barbara Missalek im November, die in der Klasse von ihrer langjährigen Arbeit für Amnesty International berichtete. Der Briefmarathon von Amnesty International bot nun eine Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und sich für Gerechtigkeit und Menschen in Gefahr einzusetzen. Was sollen so ein paar Briefe schon verändern? Nun, die 5,5 Millionen Briefe, die während der weltweiten Aktion im Jahr 2017 geschrieben wurden, haben nachweisbare Erfolge erzielt. Auch, weil sich alle Teilnehmenden während des Marathons auf wenige Fälle konzentrieren.
Im Briefmarathon 2018 handelt es sich dabei um vier Menschenrechtsverteidigerinnen aus Venezuela, dem Iran, der Ukraine und Südafrika. Alle vier gerieten durch ihre Aktivitäten als Menschenrechtsverteidigerinnen in extreme Notlagen. Die Briefe richten sich an Regierungen und Behörden und fordern ein Handeln gegen die Ungerechtigkeiten, die diesen Frauen widerfahren.
Dabei galt es zunächst, möglichst viel über diese Personen zu herauszufinden. In Kleingruppen erarbeiteten die Schülerinnen Plakate und Kurzvorträge, um die anderen über ihren Fall zu informieren.
In einem Galeriegang stellten sich die Schülerinnen und Schüler ihre Menschenrechtsverteidigerinnen gegenseitig vor, berichteten über deren Notsituationen und stellten klar, was genau mit den Briefen erreicht werden soll.
Gut informiert ging es dann an die eigentliche Arbeit: das Schreiben der Briefe. Amnesty International liefert dafür konkrete Vorlagen, denen nicht nur die Adressen, sondern auch ganz konkrete Formulierungen der Forderungen zu entnehmen sind.
So entstanden am Ende einige Briefe, die nun gesammelt an Amnesty International geschickt und von dort in geballter Ladung weitergeleitet werden. Unsere Briefe sind dabei – und jeder Brief zählt!