Berichte

Kreisentscheid Vorlesewettbewerb

„Ich habe zwar nicht gewonnen, aber ich bin trotzdem glücklich“

Unsere Schulsiegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs war am 06.02.19 beim Kreisentscheid im Kornsaal der Stadtbücherei dabei. Insgesamt zehn der besten Vorleser verschiedener Schulen aus Ravensburg und Umgebung sind dort gegeneinander angetreten. Wir haben einmal nachgefragt, wie die Erfahrung für unsere Schülerin war.

Valeria, was war das für ein Gefühl, als du nach dem Wettkampf in der Schule als Siegerin gekürt wurdest und somit wusstest, du bist weiter?

Valeria: Es war ein sehr cooles Gefühl. Ich habe mich stolz gefühlt und ich hatte danach auch echt Lust, am nächsten Wettbewerb teilzunehmen.

Wie hast du dich denn auf den Kreisentscheid vorbereitet?

Valeria: Ich habe einfach megaviel gelesen und geübt. Und ich hatte mir auch ein paar Notizen gemacht.

Und was war das Aufregendste an der Veranstaltung im Kornsaal?

Valeria: Am aufregendsten war es, den anderen zuzuhören. Die waren einfach extrem gut, das hat mich schon etwas eingeschüchtert. Und dann die Siegerehrung natürlich!

Wie hast du dich danach gefühlt?

Valeria: Ich habe zwar nicht gewonnen, aber ich war trotzdem glücklich. Die Siegerin war wirklich megagut. Und ich war einfach stolz, dabei gewesen zu sein.

Den Vorlesewettbewerb gibt es ja schon seit 60 Jahren und wird auch nächstes Jahr wieder stattfinden. Welchen Tipp hast du denn für alle Schüler, die nächstes Jahr antreten wollen?

Valeria: Viel lesen. Und Mut haben!

Die vier Saxofonisten des Xenon Quartetts begeistern Gemeinschaftsschüler

Am 21. Januar erhielten die Fünftklässler der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule hohen Besuch: Das Xenon Quartett, das am Abend zuvor im Klostersaal in Weißenau ein Konzert gegeben hatte, spielte noch einmal für sie im Musiksaal. Neue unbekannte und vertraute eingängige Klänge aus unterschiedlichen Musikepochen ließen die Schülerinnen und Schüler staunen. Besonders spannend war die Klangillustration zur Geschichte vom Zauberer, der seinen Besen verliert und wiederfindet. Zwischendurch durften die Schüler Fragen stellen und erhielten auf alle eine lehrreiche Antwort.„Warum bewegt ihr euch beim Spielen mit dem ganzen Körper?“, wollte Enes wissen. Benjamin Reichel erklärte, dass sich die Musiker bei Fehlen eines Dirigenten durch die Bewegung aufeinander abstimmen können. Prompt durften Einzelne aus dem Publikum das Quartett dirigieren.Frida äußerte ihre Bewunderung darüber, dass die Musiker viele Stücke auswendig spielen können. Warum sie so schnell spielen können, wollte dann noch Niki wissen. Die Antwort auf diese Frage war einfach und einleuchtend: „Viel üben!“

Für die Schüler der Bläserklasse 5, und darunter ganz besonders für die Saxofonisten, sind die jungen, begabten Musiker nun ein gutes Vorbild für die eigene musikalische Zukunft!

Vorlesewettbewerb 2018

Die Vorlesekönigin der Barbara-Böhm-Schule ist gefunden!
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb haben die besten Vorleser der 6. Klassen ihr Können gegeneinander gemessen – und Valeria V. hat gewonnen. Für sie heißt es nun: auf zum Regionalentscheid! Seit 60 Jahren gibt es ihn schon – den größten und traditionsreichsten Vorlesewettbewerb Deutschlands. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen nehmen daran teil und lesen fleißig um die Wette. Auch im 60. Jahr haben die Schülerinnen und Schüler ihre Lieblingsbücher hervorgeholt, fleißig geübt und sich gegenseitig um die Wette vorgelesen. Wer hatte die klarste Stimme, bei wem saßen die Betonungen am besten, wem hörte man am liebsten zu? Alles wichtige Faktoren zur Qualifizierung für die Regionalentscheide im kommenden Februar, bei dem unsere Siegerin gegen die besten Leser Ravensburgs antreten wird. Die erste Hürde war zunächst die eigene Klasse. Jeder durfte aus seinem Lieblingsbuch vorlesen. Alle Sechstklässler machten mit und die Mitschüler selbst waren es, die am Ende die zwei besten Leser bestimmt haben. Für die galt es dann, sich gegen die besten Zwei der Parallelklasse zu beweisen.

Zu diesem Zweck kamen die vier Klassensieger am 10.12.18 in einem offiziellen Wettkampf zusammen. Die hochkarätige Jury bestand aus unserer Schulleiterin Frau Glosser, unserem Schulsozialarbeiter Herrn Launer und dem Schülersprecher Daniel Schäffer. Die mussten anhand der vorgegebenen Kriterien entscheiden, wer unsere Schule beim nächsten Wettkampf vertreten darf. Einfach war die Entscheidung auf keinen Fall, denn alle Leser haben an diesem Tag Großartiges geleistet und wir gratulieren allen Klassensiegern zu ihrem Mut und Erfolg.

Gewonnen hat am Ende dann aber unsere Valeria. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die nächste Runde!

Briefmarathon 2018

Wir schreiben für die Freiheit!
5.12.2018 – Schon seit vielen Jahren fordert Amnesty International jeden Dezember weltweit dazu auf, sich im Rahmen eines Briefmarathons für Gerechtigkeit und Menschen in Not einzusetzen. In diesem Jahr schrieben wir mit.
Mehrere Wochen befasste sich die Ethikgruppe der 10ten Klassen mit den Menschenrechten, Menschenrechtsverletzungen und Menschenrechtsorganisationen. Dazu gehörte auch ein Besuch von Barbara Missalek im November, die in der Klasse von ihrer langjährigen Arbeit für Amnesty International berichtete. Der Briefmarathon von Amnesty International bot nun eine Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und sich für Gerechtigkeit und Menschen in Gefahr einzusetzen. Was sollen so ein paar Briefe schon verändern? Nun, die 5,5 Millionen Briefe, die während der weltweiten Aktion im Jahr 2017 geschrieben wurden, haben nachweisbare Erfolge erzielt. Auch, weil sich alle Teilnehmenden während des Marathons auf wenige Fälle konzentrieren.
Im Briefmarathon 2018 handelt es sich dabei um vier Menschenrechtsverteidigerinnen aus Venezuela, dem Iran, der Ukraine und Südafrika. Alle vier gerieten durch ihre Aktivitäten als Menschenrechtsverteidigerinnen in extreme Notlagen. Die Briefe richten sich an Regierungen und Behörden und fordern ein Handeln gegen die Ungerechtigkeiten, die diesen Frauen widerfahren.
Dabei galt es zunächst, möglichst viel über diese Personen zu herauszufinden. In Kleingruppen erarbeiteten die Schülerinnen Plakate und Kurzvorträge, um die anderen über ihren Fall zu informieren.
In einem Galeriegang stellten sich die Schülerinnen und Schüler ihre Menschenrechtsverteidigerinnen gegenseitig vor, berichteten über deren Notsituationen und stellten klar, was genau mit den Briefen erreicht werden soll.
Gut informiert ging es dann an die eigentliche Arbeit: das Schreiben der Briefe. Amnesty International liefert dafür konkrete Vorlagen, denen nicht nur die Adressen, sondern auch ganz konkrete Formulierungen der Forderungen zu entnehmen sind.
So entstanden am Ende einige Briefe, die nun gesammelt an Amnesty International geschickt und von dort in geballter Ladung weitergeleitet werden. Unsere Briefe sind dabei – und jeder Brief zählt!

Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule feiert ein gelungenes Laubenfest 2018

Zahlreiche Eltern, Schüler, Lehrer und Ehemalige folgten auch in diesem Jahr der Einladung des Fördervereins der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule zum mittlerweile traditionellen Laubenfest. Das herrliche Herbstwetter bot einen idealen Rahmen, um die vielfältigen musikalischen Darbietungen der Bläserklasse und der Schulband unter Leitung von Herrn Bonsen zu genießen. Der Chor der 5. und 6. Klassen, angeleitet durch die Schulleiterin Frau Glosser, erfreute die Gäste ebenfalls durch ein ansprechendes Programm.

Dank der großzügigen Spenden der Eltern und des Fördervereins konnten die Besucher bei Kaffee und Kuchen sowie herzhaften Leckereien auch in kulinarischer Hinsicht den Nachmittag in vollen Zügen genießen.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses lebendigen und anregenden Nachmittages beigetragen haben!

Christine Nimmerrichter, Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule

Sommerschule an der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule

Lernen mit Spaß in der letzten Ferienwoche

„Go with the flow“ war das diesjährige Motto der Sommerschule an der Barbara-Böhm-GMS: lass dich mitreißen im Lernen. Und das in den Ferien?

Weil es besonders den Schülern der kommenden 8. Klassen schwerfällt, nach den langen Sommerferien wieder mit der Schule zu beginnen, wurde die Sommerschule vor 7 Jahren ins Leben gerufen. Sie ist ein Angebot des baden-württembergischen Kultusministeriums und wird an insgesamt 47 Standorten durchgeführt und komplett finanziert.

15 Schüler und Schülerinnen der Barbara-Böhm-GMS, Realschule Ravensburg und Schussentalschule Weingarten ließen sich auf Folgendes ein:
Am Vormittag wurde in Kleingruppen Mathematik auf spielerische Art trainiert. Mit großem Interesse wiederholten die Schüler Brüche, Dezimalbrüche, Prozentrechnen, Grundrechenarten und Geometrie. Parallel wurde eine Schreibwerkstatt mit dem Schriftsteller Klaus Schuker angeboten. Hier übten sich die Schüler/Innen im Schreiben von Tagebucheinträgen. Sie überarbeiteten ihre Texte und wiederholten dabei Satzbau, Grammatik und Rechtschreibung. Nachmittags wurde ein Sportprogramm angeboten. Die Schüler/Innen durften das Jumping Fitness in der Tanzschule Deswemeer ausprobieren, sich beim Bowling messen, Stand-Up-Paddling im Flappach kennenlernen und beim Klettern in der Kletterhalle Höhen überwinden.
Für die Steigerung von Courage und Selbstwertgefühl wurden die Schüler unter Anleitung von Catriona Blanke mit verschiedenen Theaterübungen darin geschult, selbstsicher und mutig aufzutreten.
Am Donnerstagabend waren die Eltern und Freunde zum festlichen Abschlussabend der Sommerschule eingeladen. Hier konnten die Schüler/Innen ihre Lernzuwächse auf der Bühne präsentieren. Sie lasen die Texte vor und spielten das Gelesene in kleinen Szenen nach. Ebenso wurden Bilder von den durchgeführten Aktionen präsentiert.
Die Woche zeigte wieder einmal, dass die Schüler/Innen in der Sommerschule Spaß am Lernen haben, Ängste abbauen, Wissenslücken stopfen, Beziehungen zu den Lehrern aufbauen und sich für den Schulanfang und darüber hinaus motivieren lassen.

 

Erste und letzte Abschlussfeier

Am Dienstagabend, den 17.Juli, erhielten in feierlichem Ambiente im Schwörsaal in Ravensburg die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen gemeinsam ihre Zeugnisse. In diesem Jahr wurden der erste Realschulabschlussgang der Gemeinschaftsschule und der letzte Werkrealschulabschlussgang der Werkrealschule Neuwiesen gemeinsam verabschiedet.  Die Schulband empfing die Gäste musikalisch im Schwörsaal.

Frau Glosser, Rektorin der Barbara-Boehm-Gemeinschaftsschule, und Herr Schneider-Struben, Konrektor, eröffneten die Abschlussfeier. Nach der Rede von Herrn Blümcke und  den Grußworten der Elternvertreterinnen Frau Buchmann-Mayer und Frau Halili, fand die gemeinsame Zeugnisübergabe der Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen, sowie der Werkrealschulabsolventinnen  und Realschulabsolventen statt. Diese wurde umrahmt von Tanz-, Rap- und Videopräsentationen der Schülerinnen und Schüler. Anschließend bedankten und verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler bei ihren Lehrerinnen und Lehrern, sowie bei einigen Mitarbeitern der Barbara-Boehm-Gemeinschaftsschule. Mit den Schlussworten der Schulleitung endete die Feier mit vielen strahlenden Gesichtern.

Ein großes Dankeschön an alle engagierten Organisatorinnen und Organisatoren der Klassen 10, 10 a, 10b, 9 a, 9b, ihren Lehrerinnen und Lehrern, sowie den mitwirkenden Eltern!