Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik ist von Körpererfahrung und Gruppendynamik geleitet und bezieht daher seinen Ansatz immer auf gemeinsames und nicht selten sportliches Handeln.

Wann immer möglich wird dieser Baustein in der freien Natur durchgeführt, weil die direkte Outdoor-Erfahrung viele Sinnes- und Wahrnehmungsebenen öffnet, die in geschlossenen Räumen einfach nicht vorhanden sind, bzw. künstlich hergestellt werden müssen.

Die Auswahl der erlebnispädagogischen Elemente richtet sich natürlich nach Teilnehmeranzahl, -konstellation, Alter und Bedürfnislage. Daher wird die Auswahl der Elemente vor jeder Aktion geplant und auf die Gruppe abgestimmt.

Grundsätzlich gibt es immer Angebote auf zwei Ebenen:

  • Verbindende Elemente, also Gruppenaufgaben, die alle Teilnehmer mit einbeziehen. Das stärkt die Gruppe, zeigt dem Einzelnen, dass er/sie ein wichtiger Teil des Ganzen ist, schafft Vertrauen, dass man sich auf die anderen verlassen kann und von der Gruppe getragen wird. Es zeigt außerdem auf, dass viele Situationen (im alltäglichen Leben und in der Schule) nicht alleine bewältigt werden können.
  • Es sind auch immer Elemente dabei, die subjektive (Körper-)Erfahrungen ermöglichen. Mut, eigene Grenzen erreichen und ggf. sogar überschreiten, Selbstbewusstsein tanken, aber auch sehen, dass der Partner mutig ist, zum Vorbild werden kann, sind hier die Inhalte.

Erlebnispädagogik ist fest in unserem Schulcurriculum verankert:

  • Mehrere Besuche im Niederseil- und Hochseilgarten
  • Zehn schuleigene Mountainbikes kommen im Profilfach Sport, bei Projekttagen und bei Radtouren zum Einsatz
  • Jährlicher Wintersporttag, jährlicher Eislauftag
  • Kanufahrt auf der Schussen im Rahmen der Projekttage
  • Lerngänge in den Alpen/im Allgäu (Wanderungen, Klettersteige…)
  • Freiwillige Kletter-AG mit abschließendem Ausflug ins Donautal

 

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